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BÜCHER / Gesamtverzeichnis / Lokomotionstherapie
 

S. Hesse
Lokomotionstherapie

Eur 19,90 | 2007 | Hardcover | 144 S. | 92 Abb. | ISBN 978-3-936817-27-0
Eur 35,95 | E-Book | ISBN 978-3-936817-28-7

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Kurztext
Die Lokomotionstherapie ist ein zentraler Bestandteil der Gangrehabilitation neurologischer, orthopädischer und pädiatrischer Patienten. Der moderne Ansatz aufgabenspezifisch repetitiven Übens ist in der motorischen Rehabilitation fest etabliert und verbessert ihre Ergebnisse entscheidend. Dieses erste umfassende Werk zur Lokomotionstherapie bietet wichtige Informationen über die Analyse des menschlichen Gangbildes, Gerätekunde sowie Einsatzmöglichkeiten und Ablauf der Lokomotionstherapie. Mit Praxis-Tipps, Ergebnissen aktueller Studien und wichtigen Literaturhinweisen.

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Inhalt
• Definition der Lokomotionstherapie
Historie und tierexperimentelle Grundlagen
• Prinzipien der Lokomotionstherapie
• Der Gang des Gesunden und seine Analyse
• Die Analyse des hemiparetischen Gangbildes
• Ausrüstung (Laufband, Aufhängung, Gurte, Gangmaschinen)
• Wie ziehe ich einen Gurt an?
• Lokomotionstherapie des nicht-gehfähigen hemiparetischen Patienten – Tipps
• Lokomotionstherapie des nicht-gehfähigen hemiparetischen Patienten – Ergebnisse
• Lokomotionstraining des gehfähigen hemiparetischen Patienten – Tipps
• Lokomotionstherapie des gehfähigen hemiparetischen Patienten – Ergebnisse .
• Lokomotionstherapie des tetra- oder paraparetischen Patienten
• Lokomotionstherapie des Morbus Parkinson-Patienten
• Lokomotionstherapie des spastischen Kindes mit ICP
• Lokomotionstherapie des MS-Patienten
• Lokomotionstherapie des Patienten mit Schädelhirntrauma
• Lokomotionstherapie in der orthopädischen Rehabilitation
• Therapie der fokalen Spastik der unteren Extremität als Baustein der Lokomotionstherapie
• Hilfsmittel wie Stöcke, Orthesen, Elektrostimulation

Das vollständige Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

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Autor
Professor Dr. Stefan Hesse, Neurologe und Arzt für Physikalische Medizin & Rehabilitation, und seine Arbeitsgruppe aus Berlin zählen zu den Pionieren der Lokomotionstherapie. International anerkannte Meilensteine ihrer Arbeit waren die Einführung der Laufbandtherapie mit partieller Körpergewichtsentlastung hemiparetischer Patienten und die Entwicklung des elektromechanischen Gangtrainers GT I, hinzu kommen Untersuchungen zur Lokomotionstherapie orthopädischer und pädiatrischer Patienten, zur Therapie des spastischen Spitzfußes mit Botulinumtoxin A und zum Hilfsmitteleinsatz. Die Gruppe zeichnet sich durch eine hohe Innovationskraft und Kompetenz in der Durchführung dringend erforderlicher klinischer Studien aus.

 

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Rezensionen
1 von 2:
Aus: pt. Zeitschrift für Physiotherapie. November 2007, Heft 11/2007

Ein solides und aktuelles Buch zur Lokomotionstherapie, welches neueste Erkenntnisse der Forschung einbindet, praxisnah und anschaulich beschreibt, suchte man in der Vergangenheit vergeblich. Eine Lücke, welche Stefan Hesse, Berliner Professor für Neuro-Rehabilitation, mit diesem Buch schließt.
Anschaulich wird der enorm fortschrittlich eingeschlagene Weg der Lokomotionstherapie in den letzten beiden Dekaden beschrieben. Dass der Autor diesen mitgestaltet hat, spürt man an seiner Handschrift und Kompetenz, von welcher das Buch lebt.
19 hochinteressante Kapitel, dargestellt in einer klaren, prägnanten, aber deutlichen Sprache und ausgefüllt mit zuverlässiger und wissenschaftlicher Fachkompetenz. Selten las man sich so leicht in komplexe und komplizierte Zusammenhänge zum menschlichen Gehen ein.
Das Buch beginnt mit der Definition und der Historie der Lokomotionstherapie, geht dann tiefer auf grundlegende Prinzipien der Gangrehabilitation ein. Dabei wird insbesondere auf grundlegende Faktoren des motorischen Lernens und des Gehtrainings eingegangen. Die Lokomotion von Gesunden wie auch von Patienten bildet den Mittelteil des Buches. Anschließend werden aktuelle Erkenntnisse der Therapie und deren Integration in die alltägliche Behandlung beschrieben. Im Mittelpunkt steht die praxisnahe Anwendung in der Neurorehabilitation - "Wie ziehe ich einen Gurt an?". Die Kapitelinhalte sind freilich ebenso für Experten attraktiv - beispielsweise die "Tipps". Weiter werden Ergebnisse der Lokomotionsforschung bezüglich einer Vielzahl neurologischer und orthopädischer Krankheitsbilder mit übersichtlichen Merksätzen abgehandelt. Im letzten Teil des Buches wird auf die Behandlung der Spastik eingegangen sowie Vorschläge und Hinweise zum Einsatz von Hilfsmitteln zum Gehen bereitet.
Bei allen Kapiteln wird die enorme Fach- und Forschungskompetenz des Herausgebers deutlich. Den Abschluss bildet kein Anhang im herkömmlichen Sinne, sondern eine Anlage gängiger und bewährter nützlicher Gehtests.
Fazit: Auf 130 Seiten bekommt man kompaktes und hervorragend lesbares Wissen angeboten. Der Preis ist dafür absolut gerechtfertigt. Dieses Buch zur Gangrehabilitation ist ein absolutes Muss für Physiotherapeuten aber auch für andere Berufsgruppen.
(Dr. Jan Mehrholz, Physiotherapeut, BSc, MPH)

2 von 2:
Aus: neuro aktuell 170, Heft 2/2008, S. 46
Von: Dr. Gehring, Itzehoe
Das Therapieprinzip des Gehtrainings mit partieller Körpergewichtsentlastung durch Gebrauch von Laufbändern hat sich längst zu einem festen Bestandteil der neurologischen Rehabilitation von Patienten mit eingeschränktem Gehvermögen entwickelt. Der Autor verfügt über die vermutlich nicht nur im deutschen Sprachraum breiteste und längste Erfahrung mit der Methodik; er war auch in der Entwicklung mehrerer moderner Gangmaschinen direkt mitbeteiligt. Das Buch stellt sehr anschaulich zunächst Prinzipien der Ganganalyse dar und geht dann über eine Schilderung der notwendigen Ausrüstung direkt auf unmittelbare praktischrelevante Details ein. Neben der einfachen Erklärung der Anwendung finden sich (teils studiengestützt evidenz-basiert, teils empirisch-basiert) als „Tipps" praktische Therapieempfehlungen für den Einsatz der unterschiedlichen Geräte bis hin zu strukturierten Therapie- und Trainingspläne. Der unterschiedliche Übungsaufbau bei diversen neurologischen Erkrankungen wird zum Greifen plastisch dargestellt. Zur Behandlung der fokalen Spastik werden auch „benachbarte" Therapieprinzipien wie die Behandlung mit Botulinumtoxin, die Lagerungstherapie oder der Einsatz von Hilfsmitteln dargestellt.
Zusammenfassend ein erfreulich fundiertes und gleichermaßen praktisch orientiertes Buch. Es ist jedem Anwender und Interessierten nachhaltigst zu empfehlen.

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