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ZEITSCHRIFTEN / Neurologie & Rehabilitation / Archiv / 2001 2 / abstract 1

Alzheimerdemenz - Differentialdiagnose und Therapie


P. Dal-Bianco
Universitätsklinik für Neurologie, Wien

Zusammenfassung
Der Anteil älterer und alter Menschen unserer Bevölkerung hat während der letzten Jahrzehnte deutlich zugenommen und wird bis 2050 – gemeinsam mit der Demenz-Prävalenzrate – weiter ansteigen. Dementielle Erkrankungen zeigen zumeist einen kontinuierlichen Übergang von klinisch unauffällig bis schwerst beeinträchtigt. In Anbetracht zunehmender Therapiemöglichkeiten rückt die möglichst frühzeitige Erfassung neuropsychologischer Defizite in das Zentrum der Bemühungen, denn für die leichte kognitive Störung (MCI=Mild Cognitive Impairment) wird eine Alzheimer-Konversionsrate im 3-Jahresverlauf von über 40% angegeben. Die häufigsten Ätiologien dementieller Erkrankungen sind die Alzheimer Krankheit (AK), die Multiinfarktdemenz und die Koexistenz beider Formen. In der vorliegenden Übersichtsarbeit wird – in Anlehnung an das »Österreichische Alzheimer-Krankheit-Konsensuspapier« [5] – auf die klinische AK-Diagnose, -Differentialdiagnose, -Neurochemie, -Neuropathologie und -Therapie eingegangen.
Schlüsselwörter: Alzheimerkrankheit, Alzheimertherapie, Neurochemie, Neuropathologie

 

Alzheimer's Disease - Clinical diagnosis and therapy
P. Dal-Bianco

Abstract
Cognitive impairment refers not only to dementia, but also to mild cognitive impairment (MCI), associated with reduced complex daily activity and decreased quality of live. It may, in many cases (>12% per year) progress to permanent dementia. The most frequent aetiologies are the Alzheimer's Disease (AD), the Multi-infarct-Dementia and a combination of both. The following review-article refers to clinical AD-diagnosis, -therapy, -neurochemistry and -neuropathology.
Key words: Alzheimer's Disease, clinical diagnosis, therapy, neurochemistry, neuropathology

Neurol Rehabil 2001; 7 (2): 55-67

 

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